Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg

Archäologie des Auslandes

Veranstaltungen

Allgemeine Hinweise:   

Beachten Sie bitte neu hinzu gekommene oder eventuell geänderte Veranstaltungen!

Da sich die Rahmenbedingungen Corona-bedingt kurzfristig ändern können, informieren Sie sich bitte jeweils zeitnah vor der Veranstaltung über den aktuellen Stand.


Vorträge im Katharinensaal:
Hierbei dürfen insgesamt 39 Personen gleichzeitig in den Saal unter Wahrung der Abstandregelungen, Kontaktverfolgung und Maskenpflicht bis zum Sitzplatz. Seit dem 1.9.2021 gilt bei einer Inzidenz über 35 die 3G Regelung.
Auf Grund der Personenbegrenzung empfehlen wir eine Voranmeldung per Mail an info@nhg-nuernberg.de oder telefonisch (+49 911 22 79 70) zu den Büroöffnungszeiten.

Da für Museumsführungen eine Begrenzung auf 15 Personen (+ Geimpfte und Genesene) besteht, empfiehlt sich auch hier eine Voranmeldung unter +49 911 231 7331.

Seit Anfang des Jahres 2021 bieten wir ausgewählte Vorträge Online via ZOOM an.
Links zu den ZOOM-Vorträgen für Nicht-Mitglieder können auf Anfrage gegen Spende per E-Mail versandt werden. Sie erhalten den Link per Mail über info@nhg-nuernberg.de
Mitglieder erhalten die Links automatisch mit den Monatsbrief zugesandt.

Sollten Sie als Mitglied noch nicht unseren monatlichen Mitgliederbrief per Mail erhalten und diesen wünschen, senden Sie uns eine kurze Nachricht mit Ihrer E-Mail-Adresse. Wir nehmen Sie dann in den Verteiler auf. Die Zustimmung kann jederzeit formlos widerrufen werden.




Die Vorträge finden in der Regel im Katharinensaal, Am Katharinenkloster 6, statt (Eingang im Hof gegenüber der Ruine).

Seminare, Kurse und ggf. auch Vorträge werden im Seminarraum der Norishalle, Marientorgraben 8, abgehalten.


Die Vorträge dauern i. d. Regel 60-90 Minuten.

Für Mitglieder der Naturhistorischen Gesellschaft ist der Eintritt zu den Vorträgen frei, für Nichtmitglieder beträgt der Eintrittspreis 5,00 €.
Die Pilzvorträge und Pilzvorweisungen sind kostenlos.

Die bei den Exkursionen angegebenen Abfahrtszeiten der öffentliche Verkehrsmittel können geringfügig abweichen.
Bitte beachten Sie die aktuellen Fahrpläne!

Druckfehler und Irrtümer vorbehalten.



 

Mittwoch 27.01.2021 - 19:30 Uhr
Vortrag

 Diese Veranstaltung entfällt!
AR Terra Petraea. Neue Untersuchungen zum Hinterland von Petra, Jordanien
Dr. Will Kennedy, Institut für Klassische Archäologie FAU, Erlangen-Nürnberg
Lichtbildvortrag / Katharinensaal, Am Katharinenkloster 6
Die nabatäische Hauptstadt Petra (Jordanien) wurde archäologisch umfassend erforscht und zahlreiche Ausgrabungen haben wichtige Erkenntnisse über das Stadtbild Petras ergeben. Obwohl verschiedene Forschungsprojekte in der ländlichen Umgebung der antiken Stadt durchgeführt wurden, die eine beeindruckende Anzahl archäologischer Stätten von der Eisenzeit über die byzantinische bis zur frühislamischen Zeit dokumentieren, ist Petras Hinterland noch vergleichsweise wenig erforscht.

Aspekte der ländlichen Besiedlung und Landnutzung in der Region werden zwar in der Forschung diskutiert, doch fehlte bislang eine umfassende archäologische und historische Kontextualisierung der verschiedenen Hinterlassenschaften im peträischen Gebiet. Ziel dieses Vortrages ist es daher jüngste Forschungsergebnisse zu Strategien der räumlichen Organisation im peträischen Hinterland in nabatäisch-römischer Zeit vorzustellen. Mit einem landschaftsarchäologischen Ansatz wird versucht, politische, administrative, sozioökonomische und militärische Aspekte der Umgebung von Petra zu untersuchen. Insbesondere geht es darum die verfügbaren archäologischen Beweise für ländliche Siedlungen, Subsistenzstrategien, die Kommunikationsinfrastruktur sowie die militärische Disposition und mögliche religiöse Strukturen zu diskutieren – und damit eine kulturlandschaftliche Charakterisierung des peträischen Hinterlandes in nabatäisch-römischer Zeit abzuliefern.


Als Kalender-Datei speichern (.ics)

Mittwoch 24.02.2021 - 19:30 Uhr
Vortrag

 Veranstaltung verschoben
AR Kreuzfahrer in Jordanien
Prof. Dr. Ulrich Hübner
Lichtbildvortrag / Katharinensaal, Am Katharinenkloster 6
In den Jahren um 1115 besetzten die Kreuzfahrer große Teile des Ostjordanlandes (Oulre Jourdain) als Teil des Königreichs Jerusalem. Doch schon nach der Schlacht bei den Hörnern von Hattin (1187) müssen sie diese Gebiete an Sultan Saladin übergeben und sich ins Westjordanland zurückziehen, wo sie sich noch bis 1291 halten können, bevor sie das Heilige Land gänzlich aufgeben müssen. Die großen Festungen Kerak und Montréal ( aubak), aber auch die kleinen Festungen in Petra und die südlichste Kreuzfahrerfestung überhaupt auf der im Roten Meer gelegenen Ile de Graye sollen ebenso näher betrachtet werden wie z. B. die Politik Reinards von Châtillon, des Herrschers von Kerak und Widersachers Saladins.
Als Kalender-Datei speichern (.ics)

Mittwoch 24.03.2021 - 19:30 Uhr
Vortrag

 Veranstaltung verschoben
AR "Auf nach Ägypten!" Historische Fotografie im Land am Nil
Dr. Gabriele Pieke, Reiss-Engelhorn, Museen Mannheim
Lichtbildvortrag / Katharinensaal, Am Katharinenkloster 6
In die Zeit der Entdeckung und allmähliche Etablierung der Fotografie fällt auch die Entstehung der Ägyptologie. Diese hatte durch die Napoleon Expedition und die Entzifferung der Hieroglyphen im Jahre 1822 ihre entscheidenden Impulse bekommen. Mit dem aufkommenden Interesse an dem Land am Nil verbinden sich auch die „Grand Tour“ Reisen des 19. Jh. Die von dort mitgebrachten Bildern von bedeutenden Monumenten sind bis heute wichtige Quellen der Forschungsgeschichte. Zunehmend spielte die Fotografie auch eine wichtige Rolle als Medium der Erfassung von archäologischen Funden, eine Dokumentation, die heute aus keiner Grabung mehr wegzudenken ist.
Als Kalender-Datei speichern (.ics)

Mittwoch 28.04.2021 - 19:30 Uhr
Vortrag

 Veranstaltung verschoben
AR Antike griechische Malerei – Ein Rekonstruktionsversuch anhand von Mosaiken wie dem Alexandermosaik?
Monika Dowerth M. A., Nürnberg
Lichtbildvortrag / Katharinensaal, Am Katharinenkloster 6
Die antike griechische Malerei ist uns – bis auf ein paar wenige Wandmalereien – nicht erhalten. Die sog. Vierfarbenmalerei war eine Sonderform künstlerischer Maltechnik und das beste Beispiel für die Kopie eines solchen Werkes ist das Alexandermosaik in Neapel. Der Vortrag versucht anhand von schriftlichen Quellen, hellenistischen Mosaiken und römischen Wandmalereien einige dieser verschollenen Gemälde zu rekonstruieren und gr. Künstlern zuzuweisen.
Als Kalender-Datei speichern (.ics)

Mittwoch 26.05.2021 - 19:30 Uhr
Vortrag

 Veranstaltung verschoben
AR Symbole der Macht. Achaimenidische Monumentalarchitektur
Dr. Florian Knauß, Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek, München
Lichtbildvortrag / Katharinensaal, Am Katharinenkloster 6
Schon bald nachdem Kyros der Große 550 v. Chr. das erste Weltreich der Geschichte begründet hatte, sah er sich vor die Aufgabe gestellt, angemessene Residenzen zu schaffen, von denen aus das gewaltige Perserreich regiert und verwaltet werden konnte. Die Paläste, die er und seine Nachfolger errichten ließen, knüpfen an Vorläufer des Alten Orients an, sind jedoch sowohl hinsichtlich ihrer architektonischen Gestalt und ihres Bauschmucks als auch mit Blick auf ihre Einbindung in die Landschaft grundsätzlich neuartig und unverwechselbar. Sie sind die eindrucksvollsten materiellen Hinterlassenschaften der Achaimeniden. Ebenso charakteristisch, aber archäologisch schwieriger zu greifen sind die sie umgebenden Gärten (Paradeisoi), die schon im Altertum besondere Bewunderung erregten. Monumentale Sakralbauten sowie sogenannte Pavillons, entstanden wohl ebenso wie die Paläste der Satrapen nicht ohne Einwilligung des Großkönigs.
Als Kalender-Datei speichern (.ics)

Mittwoch 28.07.2021 - 19:30 Uhr
Vortrag

 Veranstaltung verschoben
AR Das Grab des Aristoteles erneut betrachtet
Prof. Dr. Stephan Schmid, Humboldt-Universität, Berlin
Lichtbildvortrag / Katharinensaal, Am Katharinenkloster 6
Im Jahr 2016 verkündete ein griechischer Archäologe, er habe das Grab des berühmten Philosophen Aristoteles in Stageira in Nordgriechenland entdeckt. In der anschließenden medialen Aufmerksamkeit meldeten sich lediglich vereinzelte Stimmen, die daran erinnerten, dass ein angebliches Grab des Aristoteles bereits vor über 100 Jahren gefunden wurde. ...

Denn 1891 verkündete der amerikanischstämmige Archäologe Charles Waldstein, die letzte Ruhestätte des Philosophen sei bei Ausgrabungen in der Nähe von Eretria auf der zentralgriechischen Insel Euböa entdeckt worden. Was auf diese Ankündigung folgte, würde man heute wohl als medialen shitstorm bezeichnen: Es hagelte von allen Seiten vernichtende Kritik an der Interpretation und so ist wohl zu erklären, dass Waldstein das entdeckte Grab nie ausführlich publizierte. Auf der Suche nach den Spuren sowohl des Grabes wie auch seiner Ausgrabung ergeben sich einige interessante Entdeckungen, die es erlauben, ein durchaus wohlhabendes Familiengrab der klassischen Zeit zu rekonstruieren.


Als Kalender-Datei speichern (.ics)

Mittwoch 22.09.2021 - 19:30 Uhr
Vortrag
AR Navigare necesse est. Seefahrt und kulturelle Vernetzung im Mittelmeergebiet während des 2. Jahrtausends v. Chr.
Prof. Dr. Hartmut Matthäus, Universität Erlangen-Nürnberg
Lichtbildvortrag / Katharinensaal, Am Katharinenkloster 6
Die mittelmeerischen Kulturen der Bronzezeit - Ägypten, Syrien, das Hethiterreich in Kleinasien, Kreta und das griechische Festland, aber auch Italien und Sardinien - bildeten im 2. Jahrtausend v. Chr. eine "Schicksalsgemeinschaft" (so der Wiener Althistoriker Fritz Schachermeyr), da ihre Wirtschaft von Seefahrt, Handelsverkehr und Austausch abhängig war.

Viele unverzichtbare Rohstoffe, etwa Metalle wie Kupfer und Bronze, Gold und Silber, aber auch Luxusartikel wie Elfenbein, Edelsteine, Glas, Bernstein standen nur in wenigen Regionen der Alten Welt zur Verfügung, so dass regelmäßiger, staatlich regulierter Fernhandel über See lebensnotwenig war. Aus diesem ökonomischen Zwang entwickelten sich diplomatische Beziehungen und weitreichende kulturelle und künstlerische Kontakte. Globalisierung, heute viel beschworen und auch als Schlagwort missbraucht, ist kein neuzeitliches Phänomen, sondern reicht weit bis ins Altertum zurück. Im Mittelpunkt des Vortrages wird das reiche Schiffswrack des 14. Jh. v. Chr. stehen, das bei Uluburun im Südwesten Kleinasiens ausgegraben wurde.


Als Kalender-Datei speichern (.ics)

Mittwoch 24.11.2021 - 19:30 Uhr
Vortrag
AR Das Monstrum in der Provinz – Neue Forschungen zur sog. Großen Mainzer Jupitersäule
Dr. Patrick Schollmeyer, Universität Mainz
Lichtbildvortrag / Katharinensaal, Am Katharinenkloster 6
1904/1905 gelang in Mainz die Entdeckung von gut 2000 Fragmenten einer großen, reich mit figürlichen Reliefs dekorierten Säule, die laut Inschrift zum Heil des Kaisers Nero dem höchsten Gott Roms geweiht war. Das Monument wurde zwar bereits in der Antike zerschlagen, wobei man den Namen des verhassten Kaisers tilgte, konnte aber von den Ausgräbern wieder weitgehend rekonstruiert werden. Momentan finden umfangreiche Restaurierungsarbeiten statt, die die Säule in neuem Glanz erstrahlen lassen. Anhand der in diesem Zusammenhang entstandenen Fotodokumentation wird im Vortrag ausführlich auf das historische Umfeld der Weihung näher eingegangen. Im Zentrum steht dabei die Person des Kaisers Nero, den eine spätere Überlieferung zum „Monstrum“ stilisierte, während die Zeitgenossen durchaus einen positiveren Blick auf den jungen Herrscher hatten.
Als Kalender-Datei speichern (.ics)













Naturhistorische
Gesellschaft Nürnberg e.V.

Abteilung Archäologie des Auslandes

Marientorgraben 8
90402 Nürnberg


Treffen:
Unsere Arbeitsabende finden jeden Montag von 18:00 bis 21:00 Uhr in der Norishalle statt.


Home

Archäologie

Kontakt

Die Abteilung

Monatsprogramm

Exkursionen

Vorträge

Jahresprogramm

Grabung Georgien

Grabung Petra

Museum

Museumsführungen

Museumsangebote