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Warnung vor dem Verzehr des Grünlings


Die Pilzberater der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg warnen vor dem Verzehr des Grünlings.

Der in allen früheren Pilzbüchern als essbar angegebene und früher auch als Marktpilz zugelassene Grünling, Tricholoma equestre (= Tricholoma flavovierens) ist als Giftpilz einzustufen und darf als Speisepilz nicht mehr freigegeben werden.

Die Pilze bewirken eine Rhabdomyolyse, d.h. Muskeln werden infolge von Degeneration und Nekrose zerstört. Nekrose ist der örtlich begrenzte Gewebstod, wobei Gewebe, Organe oder Organteile absterben.

Das Pilzgift ist ein noch unbekanntes Myolysin.

Die größten Komplikationen der Rhabdomyolyse sind Nierenversagen, Atemnot und Rhythmusstörungen.

Die Latenzzeit ist etwa 24 Stunden und länger. Erste Symptome sind Müdigkeit, Muskelschwäche, Muskelschmerzen vor allem in den Oberschenkeln. Bei stärkeren Rabdomyolysen verfärbt sich der Urin braun.

Die Vergiftungen in Frankreich und in Polen werden als Vergiftungen nach konsekutiven Mahlzeiten beschrieben. Es wurden also mehrere aufeinander folgende Grünlings-Mahlzeiten innerhalb weniger Tage gegessen. In Frankreich gab es 3 Todesfälle unter 12 vergifteten Personen. In Polen konnten die Vergiftungsopfer, eine Mutter und ihr Kind, nach einem 23-tägigen Krankenhausaufenthalt wieder als geheilt entlassen werden.

Die Pilzberater der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg warnen vor dem Verzehr des Grünlings und geben den Grünling (Tricholoma equestre) als Speisepilz nicht mehr frei.

Foto: Karl Friedrich Reinwald


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