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Aktuell
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Sonderausstellung
-am Beispiel heimischer Süßgräser-
vom 26. Mai 2013 bis 4. August 2013
im Foyer des Naturhistorischen Museums
Auch von vielen Naturfreunden werden Gräser in ihrer Vielfalt selten bewusst wahrgenommen und erkannt.
Wir sehen zwar "Gras" und "Rasen" oder vielleicht auch "Wiese", aber wie viele Arten von Gräsern sich darin verbergen
und welche Schönheit im einzelnen Grashalm sich zeigt, bleibt häufig unerkannt.
Dem will unsere Ausstellung ein wenig abhelfen.
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Information
Der Judasbaum (Cercis siliquastum) blüht
Seinen Namen erhielt er von Judas, dem Jünger Jesu, der sich daran erhängt haben soll.
Die Heimat dieses kleinen Baumes ist Südeuropa, doch im geschützten Atrium der Naturhistorischen Gesellschaft hat er
auch diesen Winter gut überstanden und steht jetzt Anfang Mai in voller Blüte.
Besuchen Sie bei der Gelegenheit auch unser Museum. Es hat so einiges zu bieten.
(Öffnungszeiten und weitere Informationen finden sie auf unseren Museumsseiten).
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Information
1. Mai - Ende der Winterpause
im Freiland-Aquarium und -Terrarium Stein, Heuweg 16
Herrlich gelegen im Steiner Naherholungsgebiet Rednitzgrund, lädt das Freilandterrarium zu einem
Ausflug ein. In den Terrarien und Aquarien können einheimische Tiere und Pflanzen bestaunt werden.
Die gezeigten Tiere befinden sich alle auf der "Roten Liste" der bedrohten Tierarten.
Erdkröten und Grasfrösche haben bereits gelaicht, die Reptilien genießen ihr wärmendes Sonnenbad, und der
Feuersalamander fasziniert mit seinem schwarzgelben Muster große und kleine Besucher.
Mit etwas Glück zeigt sich auch die Schlingnatter, das Reptil des Jahres 2013 .
Die Schlingnatter führt ein verstecktes Leben und ist daher den meisten Menschen hierzulande unbekannt.
Mit 50-70 cm und 50-60 Gramm ist sie die kleinste unserer einheimischen Schlangen und
eine der wenigen europäischen Würgeschlangen. Sie ist ungiftig wird aber oft mit der giftigen Kreuzotter verwechselt.
Mehr Informationen über die Schlingnatter, sowie über die Anlage,
Anfahrt, Öffnungszeiten, usw. finden Sie auf den
Seiten des Freilandterrariums
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Information zum Museum
Nah verwandt und doch verschieden - "Glires"
Seit April 2013 ist die jüngste Abteilung der Naturhistorischen Gesellschaft, die Mammalogie (Säugetierkunde), auch mit zwei Vitrinen im Museum
vertreten.
Die Nager oder Glires sind eine Gruppe von Säugetieren innerhalb der Überordnung der "Euarchontoglires" zu
denen unter anderem auch die Primaten und damit wir selbst gehören. Die Glires umfassen zwei Ordnungen,
die eigentlichen Nagetiere, Rodentia und die Hasenartigen, die Lagomorpha. Mit weltweit etwa 2280 Arten
stellen die Rodentia weltweit die artenreichste Säugetierordnung dar. Obwohl die
Nagetiere und die Hasen auf den ersten Blick sehr ähnlich erscheinen, unterscheiden sich die beiden Gruppen
genetisch und auch morphologisch.
Mehr Informationen finden Sie auf den
Museumsseiten.
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Sonderausstellung
vom 3. Februar 2013 bis 31. Dezember 2013
im Geologiesaal des Naturhistorischen Museums
In den Sandsteinschichten der fränkischen Trias findet man geheimnisvolle versteinerte Fährten von
lange ausgestorbenen Tieren. Funde aus dem Oberen Buntsandstein und mehreren Abschnitten des Keupers
zeigen die Vielfalt sowie Gemeinsamkeiten und Variationen. Daneben geben Sedimentstrukturen wie
Wellenrippeln und Trockenrisse Hinweise auf die Umweltverhältnisse, in denen die Verursacher dieser
Fährten lebten: Es handelte sich um eine weite Inlandsenke, in die Flüsse von den Rändern her Sand und
Tonschlamm heranführten, wobei in Senken auch wiederholt kleine oder größere Seen existierten.
Ausfüllungen von Steinsalzkristallen belegen zumindestens in Zeitabschnitten trockenes, wüstenartiges
Klima.
Da wegen ungünstiger Erhaltungsbedingungen in Franken bisher keine Skelettfunde gemacht wurden,
ist das Rätsel um das genaue Aussehen der Verursacher dieser Fährten noch immer nicht ganz gelüftet.
Dennoch gibt es eine lange Geschichte zeichnerischer Rekonstruktionsversuche, deren Entwicklung in der
Ausstellung ebenfalls dokumentiert wird. Trotz der Ungewissheiten über das genauere Aussehen der Tiere
lässt sich aber zuverlässig feststellen, dass es sich um Reptilien handelte. Die Fährten zeigen den
frühen Abschnitt einer Entwicklung, die gegen Ende der Trias schließlich zu den ersten Dinosauriern
führte. Hier liegen dann endlich auch Skelettfunde vor, wobei eine Rekonstruktion des Plateosaurus
engelhardti sowie Orginalstücke des Erstfundes die Bedeutung Frankens für die Erforschung der
Entwicklungsgeschichte der Saurier unterstreichen.
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Adresse:
Naturhistorische Gesellschaft
Marientorgraben 8
90402 Nürnberg
Tel.: 0911/22 79 70
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