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Schmetterling des Jahres 2010

Schönbär
 
Schönbär
Schmetterling des Jahres 2010 ist der Schönbär .

Er erreicht eine Flügelspannweite von 4,5 bis 6 cm. Die schwarzen Vorderflügel tragen ein Muster aus gelben, orangenen und weißen Flecken. Erst wenn er diese spreizt werden die roten Hinterflügel sichtbar, sofern man ihn nicht von unten betrachtet (siehe Bild). Die Farbe dient als Warnung an alle, die Appetit auf ihn verspüren: Vorsicht! Giftig!

Den Namen hat der "Bär" wie alle Bärenspinner vom Aussehen seiner Raupe. Die Raupen der Bärenspinner sind oft stark behaart.

Der Schönbär kommt in ganz Europa vor und bevorzugt sonnige bis halbschattige und feuchte Gebiete, wie z.B. Waldwiesen, Bachläufe und Teichgebiete. Er lässt sich auch in der Umgebung von Nürnberg finden (Flugzeit: Juni bis August).

Die Raupen findet man an Himbeeren, Wegerich, Ginster, Brennnessel und anderen niedrigen Kräutern.

Systematik: 
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie: Bärenspinner (Arctiidae)
Art: Schönbär (Calimorpha dominula)

Insekt des Jahres 2010

Ameisenloewe

 
Ameisenjungfer
Insekt des Jahres 2010 ist der Ameisenlöwe, der den Besuchern unseres Museums nicht ganz unbekannt sein dürfte, sofern sie uns auch in den Sommermonaten besuchen.

Bei dem "Löwen" handelt es sich um die Larve der Ameisenjungfer, eines 5-6 cm langen Netzflüglers.

Die Larve lebt räuberisch und ernährt sich vorwiegend von Ameisen, aber auch von anderen kleinen Insekten, Spinnen, Asseln und was so kreucht und fleucht. Sie fängt sie, indem sie ihnen eine Grube gräbt und sich unten auf Lauer legt. Der im lockeren, sandigen Boden befindliche Trichter ist so steil, dass es kleinen Insekten schwer fällt, wieder herauszukrabbeln, wenn sie einmal den Rand betreten haben und abgerutscht sind. Notfalls wird auch durch Werfen mit Sand nachgeholfen. Hat der Ameisenlöwe die Beute erwischt, injiziert er ein lähmendes Gift, saugt die Beute aus und wirft die Reste in hohem Bogen aus dem Trichter. Dann wird dieser ggf. erneut vertieft und für den nächsten Fang vorbereitet.
Die Larven häuten sich zweimal, bis sie sich im Sand in einen Kokon einspinnen und verpuppen. Dann schlüpfen die Jungfern (Mai-August), die man jedoch nur selten zu Gesicht bekommt, da sie vorwiegend nachtaktiv sind. Auch die Larven sieht man selten, da sie sich am Grund ihres Trichters verborgen halten und nur ihre Zangen zum Vorschein kommen. Die Trichter findet man an manch sandiger Stelle jedoch häufig.

Systematik: 
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Netzflügler (Neuroptera)
Familie: Ameisenjungfern (Myrmeleontidae)
Art: Gemeine Ameisenjungfer (Euroleon nostras)

==> Zum Insekt des Jahres: 2018, 2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010,


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Zuletzt aktualisiert 17.02.10 von NP
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